Der Mont Sainte-Odile – Ein Muss im Elsass

Mont-Sainte-Odile – Elsass

Ein Besuch des Mont Sainte-Odile ist ein Muss bei einem Besuch im Elsass. Der Ort liegt auf den Anhöhen vonObernai und Rosheim und ist beeindruckend. Hier befindet sich eine sehr schöne Abtei, von der aus man einen herrlichen Blick auf die Elsässische Ebene und den Schwarzwald auf der einen Seite und die Berge der Vogesen auf der anderen Seite hat. Der Mont Sainte-Odile ist ein wichtiger Wallfahrtsort, aber viele Menschen kommen auch einfach wegen der Schönheit des Ortes hierher. Sie müssen nicht gläubig sein, um den Mont Sainte-Odile zu genießen!

Laurène Philippot
Laurène ist die Schöpferin des Blogs. Sie ist Bretonin und lebt im Elsass. Sie hat sich in ihre Wahlheimat verliebt und liebt es, jeden Winkel zu erkunden, um gute Tipps zu finden, die sie mit Ihnen teilen kann!

Mon avis sur le Mont Sainte-Odile

  • Der Blick auf die Elsässische Ebene, den Schwarzwald und die Vogesen
  • Die Ruhe des Ortes
  • Die schönen Gebäude der Abtei Mont Sainte-Odile
  • Das Zusammenleben von Geistlichen und Besuchern
  • La restauration sur place, aussi bien le self que le restaurant, qui ne sont vraiment pas terribles

Was ist die Geschichte des Mont Sainte-Odile?

Geschichte der Abtei Hohenbourg

Zur Zeit der Kelten hieß der Berg Altitona, was “der hohe Berg” bedeutet. Für die Kelten war es bereits ein Ort der Anbetung und sie bauten hier eine Festung, deren Umfassungsmauer wahrscheinlich heute noch der berühmten “heidnischen Mauer” entspricht.

Im 7. Jahrhundert gehörte der Ort dem elsässischen Herzog Adalric, dem Vater der heiligen Odilie. Er ließ dort zunächst eine Residenz, das Schloss Hohenbourg, errichten. Er wies seine blind geborene Tochter zurück, die erst bei ihrer Taufe im Alter von 12 Jahren wieder sehen konnte. (Mehr über die Legende der Heiligen Odilie, “Tochter des Lichts”, erfahren Sie hier).

Im Jahr 700 ließ er daraufhin ein Kloster errichten, das er der Heiligen Odilia schenkte, die es daraufhin in ein Nonnenkloster umwandelte. Der Ort entwickelte sich rasch zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort, insbesondere für Menschen mit Augenleiden. Der Mont Sainte-Odile, der während der Französischen Revolution als Staatsgut galt, wurde 1854 vom Bistum Straßburg zurückgekauft, das ihn daraufhin wieder seiner ursprünglichen klösterlichen Bestimmung zuwies.

La catastrophe aérienne du 20 janvier 1992

Der Mont Sainte-Odile ist leider nicht nur wegen seines Klosters berühmt, sondern auch wegen der… Am 20. Januar 1992 ereignete sich die Katastrophe von Mont Sainte-Odile: ein Airbus A320 der Gesellschaft Air Inter stürzte auf den Gipfel des Bloss in der Nähe des Mont Sainte-Odile. 87 Menschen starben und nur 9 Menschen überlebten den schrecklichen Flugzeugabsturz. Am Ort der Tragödie wurde eine Gedenkstätte mit Wächtern errichtet, die von der Bildhauerin Annie Greiner aus Sandstein gefertigt wurden.

Que voir au Mont Sainte-Odile ?

📍 Conseil de locale : Arrêtez-vous aux parkings P2 ou P3 sur la route qui monte au Mont Sainte-Odile, et terminez à pied — ce n’est pas long. Le parking tout en haut (P1) est minuscule et souvent complet. Si vous préférez marcher depuis le début, le Sentier des Pèlerins depuis Ottrott (5 km, environ 1h30) est une jolie option.

Heiligtum auf dem Mont Sainte-Odile

DieAbtei Mont Sainte-Odile ist wunderschön und es ist sehr angenehm, dort spazieren zu gehen: es ist kühler als im Flachland, die Aussicht ist unglaublich, der Ort ist friedlich und lädt zum Entspannen ein. Ein Besuch der kleinen Kapellen der Abtei, deren Wände und Decken mit wunderschönen Mosaiken, Fresken und Vergoldungen geschmückt sind, sollte nicht vergessen werden.

A l’intérieur, vous découvrirez notamment :

  • La Cour des Tilleuls, puis la Basilique
  • La Cour du Cloître, dominée par une statue de Sainte-Odile
  • La Chapelle Saint-Jean Baptiste et ses fresques
  • La Chapelle de la Croix, partie la plus ancienne du couvent, datant du 12e siècle
  • La Chapelle Sainte-Odile et le sarcophage comprenant les reliques de Sainte-Odile
  • La Grande Terrasse et sa superbe vue, avec un cadran solaire datant du 17e siècle
  • La Chapelle des Larmes, où vous pourrez apercevoir quelques tombes mérovingiennes
  • La Chapelle des Anges, construite au 12e siècle

On trouve aussi dans l’abbaye un hôtel, un restaurant ainsi qu’un self (je ne vous conseille pas ces deux options de restauration, ce n’est vraiment pas terrible). J’ai beaucoup apprécié de voir un lieu religieux aussi vivant, de par la cohabitation entre religieux et visiteurs.

Quelle Sainte-Odile

Die unterhalb der Abtei gelegene Odilienquelle ist ein wichtiger Pilgerort im Elsass. Sie erreichen es über die Straße, die zum Mont Sainte-Odile führt, entweder mit dem Auto oder zu Fuß. Odile soll die Quelle sprudeln lassen haben, indem sie mit ihrem Stab auf einen Felsen schlug, um einem blinden alten Mann zu helfen, den sie an diesem Ort traf.

Le Mur Païen, une énigme vieille de 11 km

A 10 minutes de l’abbaye, on peut donc notamment se rendre au mur païen, une ancienne enceinte dont on ne connaît pas l’origine et faisant l’objet de nombreuses hypothèses. Pour un visiteur non-averti, il s’agit uniquement d’un vieux mur… C’est en tout cas une jolie balade dans la forêt.

📍 Conseil de locale : Le mur païen est facile à manquer si vous ne prêtez pas attention — je suis passée devant sans le remarquer la première fois !

Die heidnische Mauer ist elf Kilometer lang und verläuft um das Plateau des Mont Sainte-Odile herum. Sie bestand aus etwa 300.000 Steinblöcken, die manchmal bis zu 3 m hoch und 1 bis 2 m dick waren. Die Wissenschaftler konnten nicht feststellen, ob es sich um eine Verteidigungs- oder Kulturmauer handelte und ihr Bau bleibt ein Rätsel.

Jüngste Analysen datieren den Bau auf das 7. Jahrhundert (es könnte aber auch das Datum der Restaurierung sein), während die Ursprünge lange Zeit bis in die Vorgeschichte zurückverfolgt wurden. Es gibt viele Hypothesen, aber es sind nur Hypothesen: Oppidum der La-Tène-Zeit, Zufluchtsort für die Bevölkerung der Ebene, heiliger Bezirk, Abgrenzung des Territoriums… Das Rätsel der heidnischen Mauer bleibt bis heute ungelöst und macht einen großen Teil des Reizes dieser Wanderung aus!

Le mur païen dans la forêt du Mont Sainte-Odile

Randonner autour du Mont Sainte-Odile

Die Tour endet hier nicht! Viele Wanderwege beginnen auf dem Mont Sainte-Odile. Sie können den Kreuzweg und die Lourdesgrotte besichtigen, den Felsen umrunden, auf dem das Kloster steht, die Odilienquelle besichtigen und Niedermunster, die Überreste der alten Abtei, den Wunderpfad und natürlich die berühmte heidnische Mauer, die man zu Fuß umrunden kann, besichtigen. Es gibt viele Wanderwege in der Gegend, Sie haben also die Qual der Wahl! Wenn Sie eine schöne Wanderung machen möchten, empfiehlt Ihnen Lea die Wanderung zur nördlichen heidnischen Mauer, eine ihrer Lieblingswanderungen!

Ce qu’il faut retenir sur le Mont Sainte-Odile

  • Un site gratuit, ouvert toute l’année, entre pèlerinage et panorama exceptionnel sur la Plaine d’Alsace
  • L’abbaye, la source miraculeuse et le mystérieux mur païen se visitent en une demi-journée
  • Privilégiez les parkings P2/P3 et terminez à pied pour éviter la galère du P1

Envie de prolonger la balade ? Direction notre randonnée du mur païen nord →

FAQ : vos questions sur le Mont Sainte-Odile

Le Mont Sainte-Odile est-il payant ?

Non, l’accès au Sanctuaire du Mont Sainte-Odile est entièrement gratuit toute l’année. Vous pouvez simplement faire un don libre pour aider à l’entretien du site.

Quels sont les horaires d’ouverture du Mont Sainte-Odile ?

Le Mont Sainte-Odile est ouvert de 8h à 21h, mais les chapelles ne sont accessibles que jusqu’à 19h. Je vous conseille d’appeler le Sanctuaire au 03 88 95 80 53 avant de vous déplacer pour confirmer les horaires, notamment en basse saison.

Où se garer au Mont Sainte-Odile ?

Trois parkings gratuits sont disponibles : le P1 tout en haut, près de l’abbaye (petit et vite complet), et les parkings P2 et P3 en contrebas, d’où vous pouvez terminer la montée à pied.

Combien de temps prévoir pour visiter le Mont Sainte-Odile ?

Comptez au moins 1h30 pour la visite du Sanctuaire, et une demi-journée si vous ajoutez la balade jusqu’au mur païen.

Que voir au Mont Sainte-Odile ?

Les incontournables sont l’abbaye et ses chapelles ornées de mosaïques, la source Sainte-Odile réputée pour ses vertus sur les maladies des yeux, et le mur païen, une énigmatique enceinte de pierre de 11 km de long.