Rezept für elsässische Flammkuchen (Flammkuchen)

Liebe Feinschmecker, hier ist ein neues, unverzichtbares Rezept der elsässischen Küche: die Flammekueche (oder Flammkueche/Flammküche, ausgesprochen „Flam’koureu“)! Hier sind meine Tipps, wie Sie sie zu Hause zubereiten können.
Der Ursprung der Flammekueche
Die Flammekueche war ursprünglich eine Art festlicher Imbiss für die Bauern. Wenn sie Brot backten, verwendeten sie den übrig gebliebenen Teig, den sie mit Quark und Speckwürfeln belegten. Diese wurde gleichzeitig mit dem Brot im gut vorgeheizten Holzofen gebacken. Es handelt sich also um eine im Holzofen gebackene Flammkuchen (die Bezeichnung „flammée“ wäre übrigens treffender).
Wenn die Torte noch kochend heiß aus dem Ofen kam, schnitt man sie in rechteckige Stücke, rollte sein Stück zusammen und aß es dann mit den Fingern. So isst man sie übrigens auch heute noch (holen Sie also bitte kein Besteck hervor 😉 ).
Für diejenigen unter Ihnen, die sich mit unserem (schönen) Dialekt nicht unbedingt ganz wohl fühlen , können Sie auch einfach von „Tarte flambée“ sprechen – das ist einfacher, und Sie meinen damit genau dasselbe wie Ihre elsässischen Freunde.
Die verschiedenen Rezepte für Flammkuchen
Das Originalrezept für die Flammkuchen hat sich kaum verändert; heute wird Quark mit Sahne vermischt, und es wurden köstliche Varianten entwickelt, die auf den meisten Speisekarten der Restaurants in der Region zu finden sind. Hier sind sie:
- die traditionelle Flammkuchenvariante (die man als „normal“ bezeichnet): Speckwürfel und Zwiebeln;
- die überbackene Variante: normal + Gruyère;
- die Waldsorte: Zwiebeln + Pilze;
- „Forestière“ mit Überbackung: Zwiebeln + Champignons + Gruyère (und manchmal auch Speckwürfel)
- Flammkuchen mit Munster: Standard + Munster;
- Die Apfel-Flammkuchen: ein süßes Dessert, eine Torte mit Apfelscheiben, die mit Calvados flambiert wird. Die Möglichkeiten sind vielfältig!
Ich persönlich greife oft zu einer guten, traditionellen Flammkuchen. Ob als Vorspeise oder als Hauptgericht – der Flammkuchen ist sehr einfach zuzubereiten.
Backen der Flammkuchen
Natürlich ist es am besten, sie in einem Flambée-Ofen oder einem Pizzaofen zu backen. Sie können sie jedoch auch problemlos in Ihrem herkömmlichen Backofen zubereiten, indem Sie sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Und wenn Sie einen Pizzastein besitzen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, ihn hervorzuholen – das verleiht dem Backergebnis das gewisse Etwas.
Das Rezept
Elsässische Flammekueche (Tarte flambée)
Zutaten
Für den Teig
- 250 gr Mehl
- 25 ml Rapsöl
- 1 Prise Salz
- 150 ml lauwarmes Wasser
Für die Garnitur
- 150 gr dicke Crème fraîche
- 150 gr Quark
- 3 Zwiebeln
- 200 gr geräucherte Speckwürfel
- Pfeffer
- Geriebene Muskatnuss
- 1 Esslöffel Rapsöl.
Anleitungen
- Bereiten Sie den Teig zu: Vermischen Sie das Mehl mit dem Salz, dem Öl und dem lauwarmen Wasser und kneten Sie alles gut durch (wenn möglich mit der Küchenmaschine). Der Teig ist fertig!
- Nun müssen Sie den Teig je nach Größe Ihres Backblechs zu einer Scheibe oder einem Rechteck ausrollen.
- Bereiten Sie anschließend die Füllung zu: Vermischen Sie in einer Schüssel die Crème fraîche und den Quark. Fügen Sie Pfeffer und geriebene Muskatnuss hinzu. Die Mischung sollte gut gewürzt sein.
- Heizen Sie den Backofen auf 230 °C vor.
- Schneiden Sie die Zwiebeln in relativ dünne Scheiben; Sie können sie anbraten, andernfalls garen sie im Ofen.
- Legen Sie den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (oder auf eine Pizzaschaufel, um ihn anschließend auf Ihren heißen Backstein zu legen).
- Verteilen Sie die Mischung mit einem Spatel auf dem Teig, wobei Sie einen Rand von 1 cm frei lassen. Verteilen Sie die Speckwürfel und eine Handvoll Zwiebeln gleichmäßig darauf.
- Schieben Sie das Backgut in den Ofen, sobald dieser die richtige Temperatur erreicht hat.
- Die Tarte ist in 8 bis 10 Minuten fertig gebacken. Die Tarte sollte langsam Farbe annehmen. Bitte warm servieren.
Notizen





